Metabolisches Syndrom

Yoga lindert Risikofaktoren APOTHEKE ADHOC, 03.01.2008 12:22 Uhr

Berlin - 

Yoga kann sich positiv auf die Folgen des Metabolischen Syndroms auswirken. So konnten Hüftumfang, systolischer Blutdruck, der nüchterne Blutzuckerspiegel sowie die Triglyceride-Werte durch regelmäßiges Yoga signifikant gesenkt werden, berichten Wissenschaftler um Dr. R.P. Agrawal des Medical College in Bikaner, Indien.

Zusätzlich erhöhte sich die Konzentration des High Density Lipoproteins (HDL), das für den Rücktransport lipophiler Substanzen wie beispielsweise Cholesterin aus peripheren Geweben zur Leber verantwortlich ist. 101 Erwachsene mit metabolischem Syndrom haben an der Studie teilgenommen. Während 55 Probanden für drei Monate einmal täglich Yoga sowie eine Form der Meditation praktizierten, wurden die anderen mit einer Standardbehandlungen therapiert.

Als Metabolisches Syndrom bezeichnet man die Kombination aus Adipositas sowie zwei der Risikofaktoren Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck. Das Metabolische Syndrom gilt als der entscheidende Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten.