Rückruf bei Afiveg 27.10.2026 16:33 Uhr
Stada ruft drei Chargen Afiveg 40 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze zurück. Grund sind Applikationsprobleme.
In Abstimmung mit dem Hessischen Landesamt für Gesundheit und Pflege als Aufsichtsbehörde ruft Stada die Chargen 2325788, 2325789 und 2461569 von Afiveg auf Apothekenebene zurück.
Ursache ist eine Abweichung an der Fingerauflage der Fertigspritze, welche laut Hersteller die Handhabung der Spritze während der Anwendung beeinträchtigen kann.
Apotheken sollen ihre Bestände überprüfen und ihre Retouren schriftlich unter Angabe der Chargen-, Rechnungs- und Kundennummer anmelden. Die Ware wird dann durch einen Dienstleister abgeholt. Zwei bis drei Werktage vor der Abholung erhält die Apotheke die Retourendokumente per Fax, die sie dem Paket beilegen soll.
Afiveg enthält Aflibercept und wird bei Erwachsenen angewendet zur Behandlung
- der neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD),
- einer Visusbeeinträchtigung
- aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV]),
- aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ) und
- aufgrund einer myopen choroidalen Neovaskularisation (mCNV).