Lieferengpässe

NeuroBloc: Probleme bei der Serialisierung APOTHEKE ADHOC, 13.06.2019 15:14 Uhr

Das BfArM informiert: NeuroBloc kann derzeit nicht flächendeckend beliefert werden. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin - 

Über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Arzneimittelkomission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert die Luxemburgische Firma Sloan Pharma über den derzeitigen Lieferengpass der NeuroBloc 5000E/ml Injektionslösung. In Deutschland ist derzeit nichts zu bekommen, andere EU-Länder können nur sehr beschränkt versorgt werden. 

Aufgrund der Umstellung der serialisierten Packungen gemäß der gesetzlichen Anforderungen gibt es derzeit Probleme bei der Versorgung mit dem Botulinum Toxin B-Präparat. Der Lieferengpass soll vorraussichtlich bis September andauern. Für Apotheken besteht in einem solchen Fall die Möglichkeit, ausländische Ware unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 73 Abs. 3 AMG zu beziehen. Fragen zur Meldung können per Mail an [email protected] bearbeitet werden.

Das Präparat ist zur Behandlung zervikaler Dystonie zugelassen. Patienten weisen verkrampfte Kopfstellungen und -bewegungen auf, die durch überaktive Hals- und Nackenmuskeln bedingt sind. Auslöser können Schlaganfälle, Tumore sowie Hirnentzündungen und -verletzungen sein.