Bayern und Thüringen

Wechselgeldbetrüger fragt nach Apothekenschnäppchen 24.07.2026 12:35 Uhr

Berlin - 

Die Polizei hat vor Betrugsversuchen in Apotheken gewarnt. Ein Mann war in Thüringen in mehreren Betrieben unterwegs und wollte sich mit der Masche des sogenannten Geldwechselbetrugs bereichern. Auch im angrenzenden Bayern gab es Fälle.

Die Taten ereigneten sich der Polizei zufolge am 16. Juli zunächst am Vormittag gegen 10 Uhr in einer Apotheke in Gefell und anschließend in einer Apotheke in Hirschberg. Darüber hinaus wurde der Polizei ein ähnlich gelagerter Sachverhalt aus Oberfranken in Bayern bekannt, der sich ebenfalls im ähnlichen Tatzeitraum ereignet haben soll. Die Ermittler prüfen derzeit mögliche Zusammenhänge.

Das ist die Betrugsmasche

Der bislang unbekannte Mann kaufte jeweils zunächst einen preiswerten Artikel und bezahlte mit einem 200-Euro-Schein. Nachdem das Wechselgeld herausgegeben worden war, verlangte er weitere Waren. Während die Apothekenangestellte diese holte, steckte er das Wechselgeld ein. Anschließend erklärte er, die zusätzlichen Artikel doch nicht kaufen zu wollen, und verlangte die Rückgabe seines 200-Euro-Scheins. So versuchte er, die Mitarbeiterin um das bereits herausgegebene Wechselgeld zu betrügen. Glücklicherweise blieb es in den bislang bekannten Fällen beim Versuch, da die Angestellten das Wechselgeld aufmerksam nachzählten und die Betrugsmasche rechtzeitig erkannten.

Täter bislang unbekannt

Der Tatverdächtige wird als etwa 50 bis 55 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß und von normaler Statur beschrieben. Er hatte kurze schwarze Haare, machte einen ungepflegten Eindruck und trug eine Jeans sowie ein schwarzes T-Shirt.

Die Polizei bittet insbesondere Apotheken und andere Geschäfte, bei Geldwechselvorgängen besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen. „Sollten sich vergleichbare Situationen andeuten oder ein entsprechender Mann festgestellt werden, wird gebeten, unverzüglich die Polizei zu verständigen, um seine Personalien feststellen zu können“, heißt es.