„Tatort“

Pharma-Lobbyismus als Krimi dpa/APOTHEKE ADHOC, 05.12.2007 14:38 Uhr

Berlin -

Im kommenden „Tatort“-Krimi am Sonntagabend gerät die Lobby-Arbeit der Pharmaindustrie in das Visier der Ermittler. Ein Referatsleiter im Gesundheitsministerium wird vergiftet, der Fahrradkurier auf dem Weg zum recherchierenden Journalisten angefahren, und Kontoauszüge mit beträchtlichen Bareinzahlungen tauchen auf. In dem vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produzierten ARD-Krimi geht es um die Methoden der Pharmakonzerne und korrupte Politiker.

„Wir haben diesen spannenden Stoff angepackt, weil dafür einfach die richtige Zeit war“, sagt Rosemarie Wintgen, Leiterin des RBB-Filmressorts. „Und wir sind sicher, dass unser Film mit seinen starken Bildern und hervorragenden Darstellern das schleichende Gift des Lobbyismus sogar noch eindringlicher zeigen kann, weil man hier die Menschen hinter ihren Funktionen kennen lernen kann, in ihrer Gier und ihrer Angst.“ Das Drehbuch schrieb Thomas Kirchner, Regie führte Uwe Janson.