Kontrazeptiva

Pille nur nach Thrombosetest APOTHEKE ADHOC, 11.02.2013 14:09 Uhr

Berlin - 

Bevor eine Frau die Antibabypille einnimmt, sollte das Thromboserisiko geprüft werden. Das rät das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF). Obwohl die meisten Menschen bei Thrombosen nur an ältere Menschen dächten, seien auch jüngere Menschen betroffen, besonders Frauen, die die Pille nähmen, schwanger seien oder sich einer Hormonersatztherapie unterzögen.

Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, sei genetisch festgelegt, so das IPF. Frauen, die schon einmal eine Thrombose gehabt hätten oder familiär vorbelastet seien, sollten daher abklären lassen, ob bei ihnen eine Thromboseneignung oder Thrombophilie vorliege.

Sollte dies erkannt werden, könne der Arzt begleitende Maßnahmen zur Hormoneinnahme veranlassen, Kontrazeptiva mit weniger Östrogen verschreiben oder über Alternativen informieren.