Falsche Fünfziger: Polizei warnt vor Falschgeld 30.01.2026 13:22 Uhr
Beim der Polizei in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) wurden innerhalb einer Woche drei Strafanzeigen wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld aufgenommen. Nun warnt das Polizeipräsidium Rostock. In zwei Fällen sei mit dem Falschgeld in Apotheken bezahlt worden.
Bislang unbekannte Täter hätten in zwei Fällen in einer Apotheke mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt. Ein weiter falscher 50-Euro-Schein sei an einer Supermarktkasse aufgefallen. Die Ermittlungen laufen, die Polizei weist zudem darauf hin, dass festgestelltes Falschgeld keinesfalls weitergegeben werden darf, sondern direkt der Polizei zu übergeben sei.
Wer Falschgeld in Umlauf bringe, mache sich strafbar. Der sogenannte Euro-Banknoten-Schnelltests helfe, die Scheine schnell auf ihre Echtheit hin zu überprüfen. „Echte Banknoten bestehen aus speziellem Papier mit fester, griffiger Struktur. Sie dürfen sich weder glatt noch wachsartig anfühlen. Zudem verfügen die Scheine auf der Vorderseite über fühlbare Elemente, etwa das Druckbild als Relief oder Schraffuren am Rand.
Auch das Wasserzeichen, das Porträt-Hologramm sowie der Sicherheitsfaden seien klare Indizien. „Durch eine Kippbewegung aus dem Handgelenk verändert sich bei den 50- bis 500-Euro-Banknoten der ersten Serie auf der Rückseite die Farbe der Wertzahl rechts unten“, weist die Polizei auf den letzten Schnelltest-Tipp hin.