Darminfektionen

EHEC: Hamburg hofft auf Entwarnung dpa, 01.03.2012 11:13 Uhr

Berlin - 

Fünf EHEC-Fälle wurden in den vergangenen Wochen in Hamburg registriert – die Gesundheitsbehörde der Hansestadt ist aber „vorsichtig positiv gestimmt“. „Für eine Entwarnung ist es noch zu früh. Wir sind aber froh, dass wir heute keinen neuen EHEC-Fall haben“, sagte ein Behördensprecher.

Zu Beginn vergangener Woche seien zwei 68 und 88 alte Frauen an dem Darmkeim erkrankt. Einem elfjährigen Schüler und einem drei Jahre alten Kita-Kind gehe es schon wieder besser. „Die Kinder sind putzmunter“, sagte der Sprecher. Auch den Seniorinnen gehe es wieder gut. Bei keinem der vier Erkrankten wurde ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) – die schwere Verlaufsform einer EHEC-Infektion – diagnostiziert.

Möglicherweise sei die Infektionsserie nun ausgestanden. „Aber wir wissen natürlich noch nicht, wie es in den nächsten Tagen weitergehen wird“, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Es vergingen einige Tage, bis die Inkubationszeit abgelaufen sei.

Vor eineinhalb Wochen war in Hamburg ein sechsjähriges Mädchen an den Folgen von Ehec gestorben. Es war aber nicht an dem Erregertyp erkrankt, der im Sommer 2011 eine Epidemie ausgelöst hatte.