Stada-Übernahme abgeschlossen 31.03.2026 13:56 Uhr
Der Eigentümerwechsel bei Stada ist unter Dach und Fach. Nachdem die Kartellbehörden zugestimmt haben, wurde die Transaktion abgeschlossen. Die Londoner Investmentgesellschaft CapVest Partners übernimmt Kreisen zufolge einen Anteil von rund 70 Prozent, die bisherigen Gesellschafter Bain Capital und Cinven bleiben mit einer Minderheit an Bord.
Laut Stada ermöglicht der Abschluss der Transaktion allen Beteiligten, die ambitionierten Pläne zur Beschleunigung des globalen Wachstums gemeinsam voranzutreiben und Kapital in organisches Wachstum sowie neue strategische Akquisitionen zu investieren.
„Wir freuen uns sehr, dass die Transaktion nun abgeschlossen ist. Die umfassende Branchenexpertise von CapVest im Gesundheitssektor und ihr klares Engagement, unsere weiteren Wachstumsambitionen zu unterstützen, werden einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, unsere vielversprechenden Pläne für das Unternehmen erfolgreich umzusetzen“, so Stada-CEO Peter Goldschmidt.
Matt Fargie, Partner bei CapVest, sagte: „Während wir an der Finalisierung dieser Transaktion gearbeitet haben, hat das Stada-Team weiterhin ein starkes Wachstum in den Kernregionen sowie in den Bereichen Consumer Healthcare, Generika, Biosimilars und innovative Arzneimittel erzielt. Wir freuen uns nun darauf, aktiv mit dem Team zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsamen, ambitionierten Pläne für das Unternehmen umzusetzen.“
Bisherige Investoren seit 2017 an Bord
Bain Capital und Cinven hatten den Arzneihersteller mit weltweit zuletzt rund 11.600 Beschäftigten 2017 für 5,3 Milliarden Euro gekauft und dann von der Börse genommen.
Im vergangenen Jahr stieg der bereinigte Umsatz zu konstanten Wechselkursen um 6 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) bei konstanten Wechselkursen verbessert sich um 8 Prozent auf 961 Millionen Euro.
Stada war in den vergangenen Jahren auch durch eine Serie von Übernahmen gewachsen, hat dabei aber rund 5,7 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Um für Investoren attraktiver zu werden, hatte das Unternehmen sein Russlandgeschäft abgespalten – es galt als Belastung für die Verkaufspläne.