Soldan: Relaunch bei Em-eukal 16.06.2026 07:20 Uhr
Dr. Soldan hat sein Packungsdesign seiner Marke Em-eukal überarbeitet. Der neue Look soll laut Hersteller die Sichtbarkeit am Point of Sale stärken, die Orientierung für Konsumentinnen und Konsumenten verbessern und die Premiumpositionierung der Marke unterstreichen.
Das neue Design rückt die Marke deutlicher in den Fokus, die Gestaltung soll laut Hersteller moderner, reduzierter und visuell kraftvoller wirken. Zentrale Produktmerkmale wie „zuckerfrei“, „Vorrat“ oder funktionale Zusätze sollen einheitlich und schnell erfassbar sein. Durch eine prägnante Farblogik sollen die Sorten leichter unterschieden werden können. Außerdem soll eine optimierte Blickführung die Fernwirkung erhöhen und eine Blockbildung im Regal unterstützen.
Die Kombination aus verbesserter Sichtbarkeit, reduzierter Struktur und gestärkter Markenpräsenz unterstützt laut Unternehmen Kaufentscheidungen und eröffnet zusätzliches Umsatzpotenzial. Die Effekte seien stringent auf die Anforderungen am POS ausgerichtet.
„Mit dem Relaunch entwickeln wir Em-eukal konsequent weiter und schaffen ein Design, das unsere Markenwerte noch stringenter transportiert und gleichzeitig den Einkauf für Konsumenten spürbar erleichtert“, betont Geschäftsführerin Melanie Schneble. „Unser Anspruch ist es, die hohe Qualität unserer Produkte visuell mehr denn je erlebbar zu machen und dabei die Orientierung am Regal so einfach wie möglich zu gestalten.“
Der Relaunch umfasst das gesamte Hartkaramellen-Sortiment, Pocketboxen sowie Wickler. Letztere wurden laut Soldan zusätzlich optimiert, um zuckerhaltige und zuckerfreie Varianten noch klarer voneinander abzugrenzen.
Soldan erlöste zuletzt rund 64 Millionen Euro, davon entfielen 59 Millionen Euro auf das Inland. Allerdings ist das Familienunternehmen mit Sitz im fränkischen Adelsdorf von der verhaltenen Kunden- und Konsumnachfrage betroffen. Gleichzeitig drängen ausländischer Hersteller auf den Markt. Während das Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel zuletzt leicht wuchs, waren die Verkäufe in der Drogerie und in den Apotheken rückläufig. In der Offizin ist das Unternehmen nach eigenen Angaben mit einem Anteil von 59 Prozent nach wie vor Marktführer.