Rekord-Wert bei NEM-Produktion 03.11.2026 11:12 Uhr
Die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) steigt. Das spiegelt sich auch in der Produktion wider. Noch nie wurden in Deutschland so viele Supplements hergestellt wie im vergangenen Jahr.
Nahrungsergänzungsmittel boomen. Vitamine, Zink oder andere freiverkäufliche Präparate werden immer stärker nachgefragt. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden hierzulande im Jahr 2025 rund 241.000 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel produziert. Das sei ein neuer Höchststand.
2019: Produktion bei 162.000 Tonnen
Im Vorjahr lag die Produktion bei rund 237.000 Tonnen. Das waren knapp 2 Prozent weniger. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 wurden nur rund 162.000 Tonnen NEM hergestellt.
Zuwachs beim NEM-Wert
Auch der Wert der produzierten Nahrungsergänzungsmittel sei gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte er sich um knapp 13 Prozent auf rund 2,08 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 hat sich der Wert der produzierten Nahrungsergänzungsmittel mehr als verdoppelt.
Auch die Zahl der Unternehmen, die zum Beispiel Calcium- oder Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung, Kieselerde oder Zink-Hefe-Kapseln produzieren, ist kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2025 waren es 72, ein Jahr zuvor 64, im Jahr 2019 waren es noch 52 Unternehmen. Berücksichtigt werden Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.