Operativ mehr verdient

Reimport-Rückzug schwächt Dermapharm 10.03.2026 11:22 Uhr

Berlin - 

Der Pharmahersteller Dermapharm hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt. Ein Grund ist der Rückzug aus den margenschwachen Produkten im Parallelimportgeschäft mit Axicorp. Die Gesamterlöse lagen 2025 bei rund 1,2 Milliarden Euro (minus 1,3 Prozent).

Dermapharm arbeitet weiter am Umbau des Reimportgeschäfts und reduziert dort das Angebot von margenschwachen aber umsatzstarken Produkten. Das organische Wachstum im Segment Markenarzneimittel könne den Umsatzrückgang nicht vollständig kompensieren. Stabil habe sich der Umsatz des Bereichs andere Gesundheitsprodukte entwickelt – etwa bei Euromed, Anton Hübner. Rückgänge gab es bei Arkopharma.

Dermapharm-Marge steigt

Trotz sinkender Erlöse wurde jedoch operativ mehr verdient. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei laut vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 324,8 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Die entsprechende Marge kletterte um 1,2 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent. „Auch im Jahr 2025 konnten wir wiederum unser Ergebnis im Vorjahresvergleich verbessern“, sagte Dermapharm-Chef Hans-Georg Feldmeier laut Mitteilung.

Zudem werden erneut in größerem Stil eigene Aktien zurückgekauft. Vorstand und Aufsichtsrat hätten ein öffentliches Rückkaufangebot für bis zu 4,3 Millionen Anteilsscheine zum Preis von 42 Euro je Papier beschlossen. Den Geschäftsbericht mit den endgültigen Zahlen will das Unternehmen am 31. März veröffentlichen.