Standort im Südwesten

Nach Mega-Brand: Phoenix baut neu 22.07.2026 15:29 Uhr

Berlin - 

Phoenix plant eine weitere Niederlassung. Nachdem in Freiburg im vergangenen Herbst der Standort wegen eines Großbrands zerstört wurde, will sich der Mannheimer Großhändler wieder im Südwesten ansiedeln.

Ein riesiges Feuer in einem Industriegebiet richtete im vergangenen Oktober bei verschiedenen Firmen einen immensen Schaden an. Auch Phoenix war mit der 2007 errichteten Niederlassung betroffen. Der Standort verfügte über eine Gesamtlagerfläche von rund 4000 Quadratmetern. Versorgt wurden Apotheken von Rastatt bis an die Schweizer Grenze nach dem Brand durch Niederlassungen in Mannheim und Neuhausen.

Neubau und Modernisierung

Ende 2025 hieß es von Phoenix, dass die abgebrannte Niederlassung nicht wieder aufgebaut werde. Jetzt plant der Konzern einen neuen Vertriebs- und Logistikstandort im Südwesten. „Mit dem hochmodernen Standort investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Infrastruktur“, sagt ein Unternehmenssprecher. Gemeinsam mit der Modernisierung des Standorts in Neuhausen werde langfristig die Arzneimittelversorgung in der Region gestärkt.

Start bis Anfang 2028

„Nach dem Brand unserer Niederlassung Freiburg im Oktober vergangenen Jahres ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt, um unsere Leistungsfähigkeit weiter auszubauen und unserer Verantwortung als Teil der kritischen Infrastruktur gerecht zu werden“, sagt er. Der neue Standort soll Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 fertiggestellt werden. Insgesamt verfügt Phoenix aktuell über 18 Vertriebszentren.