Infectopharm: Niederlassung in Polen eröffnet 21.07.2026 09:40 Uhr
Die Infectopharm-Niederlassung in Polen ist offiziell eröffnet. Das Büro in Warschau unter der Leitung von Beata Treszczynska hat den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Ein erstes Arzneimittel für den Einsatz in Kliniken bei schweren bakteriellen Infektionen mit Resistenzen ist bereits auf dem polnischen Markt; weitere Produkteinführungen sollen in Kürze folgen.
Warschau ist neben Österreich, Italien, Frankreich und England die fünfte europäische Niederlassung des hessischen Mittelständlers. Rund ein Drittel des jährlichen Umsatzes von insgesamt 325 Millionen Euro entfällt auf das internationale Geschäft. Jetzt wird die internationale Expansion vorangetrieben. „Angehörige des Gesundheitswesens in Polen schätzen ein fokussiertes Produktportfolio, wissenschaftliche Glaubwürdigkeit, hohe medizinische Expertise und eine zuverlässige Lieferkette“, sagt Treszczynska. „Genau das sind die Stärken, die wir mit Infectopharm in den polnischen Markt einbringen.“
Das Team in Warschau nimmt schrittweise den lokalen Geschäfts- und Vertriebsbetrieb auf. „Wir gehen mit einem außergewöhnlichen Antibiotikum auf den Markt. Dessen Wirkstoff Fosfomycin ist bei schweren bakteriellen Infektionen mit Resistenzcharakter indiziert und wird auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation geführt“, so Treszczynska. Oberste Priorität sei es, eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen und den Partnern hochwertige medizinische Informationen und Unterstützung zu bieten. „Wir konzentrieren uns darauf, starke Partnerschaften im gesamten polnischen Gesundheitsmarkt aufzubauen.“ Parallel werden der Start in der Dermatologie sowie der Launch weiterer Produkte aus dem Infectopharm-Portfolio im weiteren Jahresverlauf vorbereitet.
Dabei arbeitet das polnische Team eng mit den Kolleg:innen am Firmenhauptsitz in Heppenheim zusammen. „Die Zusammenarbeit ist sehr eng und in dieser Anfangsphase extrem wichtig“, so Treszczynska. Aktuell werden Systeme und digitale Tools für eine reibungslose Anbindung an den Hauptsitz integriert und gleichzeitig die lokale Infrastruktur aufgebaut. Dazu gehören der bevorstehende Start der polnischen Webseite, die Entwicklung eines lokalen Newsletters und eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien. „Als Partner des polnischen medizinischen Fachpersonals möchten wir, dass unsere Kommunikation schnell, zuverlässig, sicher und transparent ist.“