Der Verkauf startet Samstag

Heute Zulassung – morgen bei Aldi Alexandra Negt, 05.03.2021 12:45 Uhr

  • Ab Samstag will Aldi mit dem Verkauf des Aesku Rapid Schnelltest starten. Es ist ein nasaler Antigen-Schnelltest. Screenshot

Berlin - Erst seit heute ist der Aesku-Rapid Sars-CoV-2 Test vom Hersteller Aesku.Diagnostics auf der BfArM-Liste der Laientests zu finden. Bereits am Samstag wird er in den Regalen von Aldi zum Verkauf stehen. Im aktuellen Newsletter informiert der Discounter über das neue Angebot.

„Corona-Selbsttest. Ganz einfach“, so bewirbt Aldi Süd den Aesku.Rapid Schnelltest im aktuellen Newsletter. Ab Samstag soll dieser in den Filialen erhältlich sein. Der Schnelltest ist in einer Verpackungseinheit von fünf Stück verfügbar. Kostenpunkt: 24,99 Euro. Für die Sicherstellung der richtigen Anwendung stellt der Discounter diverse Anwendervideos auf der Internetseite bereit. „Das A&O der Selbsttests ist die korrekte Anwendung“, so Aldi.

Die Sensitivität des Tests liegt bei 96 Prozent, die Spezifität bei 98 Prozent. Der Anwender muss für die Durchführung eine Probe aus dem vorderen Nasenbereich nehmen. Zu Beginn ist die Abgabe auf einen Karton pro Person beschränkt. „Wir bitten um Beachtung, dass dieser Aktionsartikel nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung steht. Er kann daher schon am Vormittag ausverkauft sein“, heißt es auf der Internetseite des Discounters.

In einem knapp fünfminütigen Video wird die Anwendung des Tests erklärt. Das Video stammt nicht vom Discounter, sondern vom Hersteller Aesku selbst. Am Ende wird darauf verwiesen, dass auch bei negativem Ergebnis die AHA-Regeln eingehalten werden sollen. „Gemeinsam packen wir es, diese Pandemie schnell zu beenden“, so das Fazit des Herstellers. Für den Aesku.Rapid Schnelltest für den professionellen Gebrauch ist Cerascreen als deutsch Vertreiber auf der BfArM-Liste angegeben. Das Unternehmen bietet seit langem zahlreiche unterschiedliche In-vitro-Diagnostika zur Heimanwendung an. Den Laientest vertreibt das Unternehmen jedoch nicht.*

*Im ursprünglichen Bericht wurde Cerascreen fälschlicherweise als deutscher Vertreiber für beide Varianten angegeben.