Kolumbien

Fresenius kauft Klinik für 300 Millionen Euro dpa, 23.12.2019 11:06 Uhr

Zukauf in Kolumbien: Fresenius investiert 300 Millionen Euro in ein einziges Krankenhaus. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin - 

Fresenius treibt seine Expansion in Lateinamerika voran. Die spanische Tochter Quironsalud übernimmt das kolumbianische Privatkrankenhaus Centro Medico Imbanaco für insgesamt rund 300 Millionen Euro.

Quironsalud ist Spaniens größte private Krankenhausgruppe und seit Anfang 2017 Teil der Kliniksparte Fresenius Helios. Das nun erworbene Krankenhaus in der kolumbianischen Millionenstadt Cali verfüge über rund 350 Betten und 17 Operationssäle. 2018 habe es einen Umsatz von umgerechnet rund 130 Millionen Euro erzielt.

Quironsalud ist aktuell der Wachstumstreiber bei Helios, dem im vergangenen Jahr im Deutschlandgeschäft vor allem ein Rückgang bei den Patientenzahlen und eine unerwartet starke Mitarbeiterfluktuation – insbesondere bei den Ärzten – zu schaffen machte.

Erst Anfang November hatte Helios die Übernahme der kolumbianischen Diagnostikfirma CediMed für rund 40 Millionen Euro bekannt gegeben. In den Monaten davor hatte Quirónsalud mehrere Kliniken in Kolumbien gekauft. CEO Stephan Sturm sieht das Land als Wachstumsmarkt.