Dermapharm enttäuscht mit Prognose 31.03.2026 09:33 Uhr
Dermapharm will nach einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr wieder wachsen. So soll der Konzernumsatz bei 1,182 bis 1,218 Milliarden Euro liegen. Analysten hatten hier etwas mehr erwartet.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei 331 bis 341 Millionen Euro liegen. An die Aktionäre soll eine um zwei Cent niedrigere Dividende von 88 Cent je Aktie ausgeschüttet werden.
Das Management hatte bereits Eckdaten vorgelegt. So sank der Umsatz um 1,3 Prozent auf rund 1,17 Milliarden Euro. Ein Grund waren Einsparungen bei der Reimport-Sparte. Bei der Tochterfirma Axicorp wurden etwa margenschwache Produkte ausgelistet. So sollen Effizienz und Ertragskraft erhöht werden.
Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg indessen um 2,9 Prozent auf 324,8 Millionen Euro. Die entsprechende operative Marge verbesserte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent.
CEO ist zuversichtlich
Vorstandschef Dr. Hans-Georg Feldmeier zeigt sich zuversichtlich: „Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unsere Position als wachstumsorientiertes Pharmaunternehmen weiter gefestigt.“ Der wachstumsstarke Bereich „Markenarzneimittel“ sowie die internationalen Gesellschaften entwickelten sich weiter sehr erfreulich. Der Umsatz mit Markenarzneimitteln erhöhte 2025 auf 617,2 Millionen Euro (plus 5 Prozent). Das Wachstum werde vor allem durch das starke Bestandsgeschäft, insbesondere der Allergopharma-Gruppe und der internationalen Gesellschaften, getragen. „Durch die kürzliche Akquisition des österreichischen Unternehmens F. Trenka wurde zudem das Portfolio um die in der MENA-Region etablierten Marken Eucarbon und Biocarbon erweitert.“