Arztsoftwareanbieter übernimmt No-Q 14.07.2026 14:58 Uhr
Beim Anbieter des Softwaresystems No-Q hat es einen Inhaberwechsel gegeben. Der Arztpraxisanbieter Zollsoft hat die Mehrheit übernommen. Das Geschäft wird künftig nicht mehr von Italien, sondern von Deutschland aus geführt.
Zollsoft mit Sitz in Jena hat die Mehrheit an No-Q übernommen. Die Geschäfte der Firma, die in der Pandemie mit Terminbuchungs-Software in Apotheken bekannt wurde, werden somit künftig ebenfalls von Jena aus geführt. Geschäftsführer des neuen deutschen Anbieters sind Zollsoft-Chef Johannes Zollmann und Christian Popien, der bereits zuvor mehrere Jahre für No-Q tätig war. „Mit Zollsoft im Rücken können wir die Servicequalität von No-Q ab sofort auf ein neues Niveau heben. Unsere Kunden erhalten wieder die Unterstützung, die sie für einen reibungslosen Ablauf benötigen“, sagt er.
Technologie-Ausbau und mehr Support
Die Software soll erweitert werden: „Apotheken nehmen im Gesundheitssystem für viele Menschen zunehmend die wichtige Rolle eines verlässlichen Gesundheitsbegleiters im Alltag ein.“ Durch den technologischen Ausbau der Software sollten die Apothekenteams bestmöglich digital dabei unterstützt werden, diese Aufgaben effizient und zukunftssicher auszuführen, heißt es.
Alle bestehenden Preisstrukturen und Konditionen für die Apotheken sollen identisch bleiben. Der Support soll ausgebaut werden.
Zollsoft bietet die Praxissoftware Tomedo sowie Tomedo.Dental an und wurde 2011 von den Informatikern und Ärztekindern Dr. Andreas Zollmann und Johannes Zollmann gegründet. Die Firma beschäftigt rund 720 Mitarbeitende und hat eine Niederlassung in der Schweiz. Im Portfolio ist außerdem das Telemedizinportal Arzt-Direkt. No-Q wurde vom Südtiroler Softwareunternehmen Vertical-Life entwickelt.