Wahlen zum Aufsichtsrat

Apobank schüttet 6 Prozent aus 24.04.2026 18:22 Uhr

Berlin - 

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) schüttet für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 6 Prozent an ihre Mitglieder aus. Dies beschloss die Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank am heutigen Mittwoch in Düsseldorf.

„Die Transformation trägt. Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Strategieprogramms Agenda 2025 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht“, erklärte Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der Apobank. Die Ergebnisse würden für sich sprechen. „An diesem Erfolg lassen wir unsere Mitglieder durch eine attraktive Dividende teilhaben. Das unterstreicht: Die Apobank-Genossenschaft ist eine starke Gemeinschaft.“

Um die Mitgliedschaft insbesondere für jüngere Heilberufler attraktiver zu gestalten, hat die Vertreterversammlung zudem eine Neustrukturierung der Geschäftsanteile beschlossen. Ab dem nächsten Jahr werden neue Anteile für 500 Euro ausgegeben. Ein bisheriger Geschäftsanteil, der bislang 1500 Euro kostete, wird dabei in drei Anteile gesplittet.

Investitionen in das Kundengeschäft

Auch für das Geschäftsjahr 2026 plant die Apobank, ihre Mitglieder „angemessen am Geschäftserfolg“ zu beteiligen. Die Bank strebt an, das operative Niveau zu halten und gleichzeitig konsequent in das Kundengeschäft zu investieren. Das operative Ergebnis solle das Niveau von 2025 erreichen; bei einer Fortsetzung des positiven Jahresstarts könnte es dieses sogar leicht übertreffen.

Mit dem neuen Strategieprogramm Primus 2028 wolle die Bank den Fokus zudem noch stärker auf angestellte Heilberufler legen. „Ziel ist, langfristig die erste Adresse in allen Finanzfragen für alle Heilberufler – selbständige, angestellte und Studierende – zu sein und gleichzeitig das Angebot für selbständige Heilberufler auszubauen“, erklärt die Bank.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Im Rahmen der Versammlung kam es auch zu personellen Wechseln im Kontrollgremium. Die bisherigen Mitglieder Susanne Wegner und Gerhard Hofmann kandidierten nicht erneut und wurden verabschiedet. „Susanne Wegner und Gerhard Hofmann haben die Apobank mit großer Kompetenz und herausragendem Engagement begleitet. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats gilt ihnen unser besonderer Dank“, so Dr. Karl-Georg Pochhammer, Aufsichtsratsvorsitzender der Apobank. Wegner gehörte dem Gremium seit 2017 an und war zuletzt stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses; Hofmann seit 2022 und war Mitglied im Personalausschuss und im Vergütungskontrollausschuss.

Neu in den Aufsichtsrat wurden Finja Kütz und Britta Lehfeldt gewählt. Beide verfügen laut Bank über langjährige Erfahrung in der Finanzbranche: Die Diplom-Kauffrau Lehfeldt war 25 Jahre im Konzern der Deutschen Bank tätig; die Diplom-Mathematikerin Kütz seit über 20 Jahren in der Beratung von Finanzdienstleistern aktiv. „Ich gratuliere den beiden neu gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats sehr herzlich zu ihrer Wahl und freue mich auf die Zusammenarbeit. Mit ihrer fachlichen Kompetenz werden sie wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Bank setzen. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats heiße ich sie willkommen und wünsche ihnen für ihre neue Aufgabe viel Erfolg“, so Pochhammer.

Dr. Thomas Siekmann wurde als Mitglied des Aufsichtsrats wiedergewählt. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde Pochhammer erneut zu dessen Vorsitzendem gewählt.