Nahrungsergänzungsmittel

Angocin: Repha setzt auf Mannose und Brunnenkresse 12.02.2026 09:45 Uhr

Berlin - 

Fast jede zweite Frau ist mindestens einmal im Jahr von einer Blasenentzündung betroffen. Rezidive sind möglich. Die Blase und die Abwehrkräfte stärken soll das neue Angocin Mannose Plus – ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen, Cranberry, D-Mannose und Brunnenkresse.

Ab März wird Angocin Mannose Plus das Arzneimittel Angocin Anti-Infekt N (Repha) ergänzen. Das neue Nahrungsergänzungsmittel dient der Erhaltung einer normalen Funktion von Schleimhäuten. Enthalten sind:

  • D-Mannose: Der Einfachzucker wird vom Körper nicht verstoffwechselt und unverändert über die Blase wieder ausgeschieden. Seit langem wurde vor Gericht darüber gestritten, ob D-Mannose eine pharmakologische Wirkung besitzt.
  • Cranberry: Das enthaltene Cranberry-Pulver Qcran liefert aufgrund seines speziellen Herstellungsverfahrens einen hohen Gehalt an Proanthocyanidinen (PAC).
  • Brunnenkresse ist reich an Vitamin C, A, K sowie Folsäure und beinhaltet wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Jod und Calcium. Sekundäre Pflanzenstoffe der Brunnenkresse wie Senföle und Polyphenole zeigen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Vitamin D3 trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion wie beispielsweise die der Blase, und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin B3 trägt zum normalen Aufbau und Funktion von Haut und Schleimhaut, wie beispielsweise der Blasenschleimhaut bei.

Das Nahrungsergänzungsmittel wird als Direktstick mit fruchtigem Geschmack erhältlich sein und kann ohne Wasser angewendet werden.

Das neue Nahrungsergänzungsmittel ergänzt das bekannte pflanzliche Arzneimittel Angocin Anti-Infekt N – das Duo aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Das Präparat ist sowohl bei akuten als auch bei wiederkehrenden Blasenentzündungen wirksam, gut verträglich ist und kann eine Alternative zur Antibiotikatherapie darstellen. Die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich greifen auf mehreren Ebenen an: Sie hemmen Bakterien, mindern Entzündungen und verhindern, dass sich Erreger an der Blasenschleimhaut festsetzen oder dort Schutzfilme ausbilden.

Repha wurde 1925 von Friedrich Bradtmöller in Hannover gegründet. Das Firmengelände wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach Kriegsende erwarb der Heilpraktiker einen Gutshof in Langenhagen/Godshorn und baute das Unternehmen dort auf 5500 Quadratmetern wieder auf. Ende der 1950er Jahre wurde Angocin auf den Markt gebracht, das Präparat macht heute 70 Prozent des Geschäfts aus. Eine weitere Kernkompetenz von Repha liegt im Magen-Darm-Bereich mit Marken wie Myrrhinil-Intest oder Rephalysin. In Langenhagen wird Wert auf die eigene Forschung und Entwicklung gelegt. Die eigene Herstellung wurde in den 1990er Jahren aufgegeben.