Daten zu Krankheiten und Klima

WHO-Frühwarnzentrum für Pandemien eröffnet dpa/APOTHEKE ADHOC, 01.09.2021 09:12 Uhr

  • In Berlin ist ein WHO-Frühwarnzentrum für Pandemien eröffnet worden. Foto: Richard Juilliart/Shutterstock.com
Berlin -

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet an diesem Mittwoch in Berlin das neue Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dort sollen künftig die Fäden aus aller Welt zusammenlaufen, um Bedrohungen wie durch das Coronavirus so früh wie möglich zu erkennen, damit Regierungen schnellstens reagieren können.

Es existieren unzählige noch unbekannte Viren und Bakterien – eine weitere Pandemie sei nur eine Frage der Zeit, da sind sich viele Forscher:innen sicher. Um zukünftig die Ausbreitung von Keimen besser kontrollieren zu können wurde in Berlin ein Pandemiefrühwarnzentrum eröffnet. Das Zentrum der WHO soll zahlreiche Daten sammeln und auswerten.

Neben Daten etwa zur Tiergesundheit und verdächtigen Krankheiten sollen auch Daten zu Klimawandelfolgen oder Bevölkerungsverschiebungen mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden. Das soll Signale für mögliche Bedrohungslagen liefern. Es ist dabei auf die freiwillige Zulieferung solcher Daten durch Regierungen, Labore und Institute aus aller Welt angewiesen.

Durch frühzeitige Analysen könnten Regierungen beispielsweise rechtzeitig risikominimierende Maßnahmen einleiten. Auch sinnvolle Verhaltens- oder Reiseempfehlungen könnten zeitnah ausgesprochen werden.