Schleswig-Holstein

Corona-Maßnahme: Ärzte faxen Rezepte an Apotheken dpa/APOTHEKE ADHOC, 16.03.2020 14:53 Uhr

  • Außerdem sollte die Stückzahl genau betrachtet werden, da die Zahl der Packungen oft handschriftlich erhöht wird. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin -

Wegen des neuartigen Coronavirus sind Patienten in Schleswig-Holstein aufgerufen, Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente, sofern möglich, telefonisch beim Arzt anzufordern. Die Arztpraxen sollen die Rezepte dann an die Stammapotheken der Patienten faxen, wie die Kassenärztliche Vereinigung (KV) am Montag ankündigte.

Dadurch soll die Zahl der nicht unbedingt notwendigen Kontakte von Ärzten verringert werden. Die Apotheke wird sich von der Echtheit der Verschreibung durch „geeignete Maßnahmen“ überzeugen und die Medikamente ausgeben.

Sofern die Apotheke einen Botendienst anbietet, sollte dieser genutzt werden, um die Patienten zu versorgen und so die Zahl der Patientenkontakte auch in der Apotheke zu verringern. Notwendige Beratungen werden auf telefonischem Wege durchgeführt. Die KV riet Patenten, das Angebot von Botendiensten der Apotheken anzunehmen.