Schürfwunden und Hautrisse

Hansaplast kommt flüssig 04.02.2026 08:59 Uhr

Berlin - 

Schürf- und Schnittwunden sind im Alltag schnell passiert. Für trockene oberflächliche Alltagswunden gibt es eine Alternative zu herkömmlichen Pflastern. Beiersdorf erweitert das Portfolio von „Hansaplast Zweite Haut Schutz“ um ein Flüssigpflaster. 

Flüssigpflaster gibt es bereits für Hautrisse und Aphthen. Die Lösungen sollen einen Schutzfilm auf der Wunde bilden, diese vor Verschmutzung schützen und die Heilung fördern. Hier setzt auch das Konzentrat von Hansaplast an, das für eine präzise Wundversorgung kleiner trockener, oberflächlicher, nicht infizierter Wunden wie Kratzer, Schnitt- und Schürfwunden sowie Hautrisse geeignet ist.

Vor der Anwendung ist die Wunde zu reinigen, die Blutung zu stoppen und zu trocknen. Im Anschluss wird das Flüssigpflaster mithilfe des Tubenapplikators so verteilt, dass die Wunde gleichmäßig mit einem dünnen Film abgedeckt ist. Das Produkt trocknet schnell und es bildet sich ein flexibler, wasserfester Film, der sich wie eine zweite Haut anfühlt und auch an beweglichen Körperteilen an Ort und Stelle bleibt. Die Anwendung kann bei Bedarf wiederholt werden. Zudem löst sich der Pflasterfilm mit der Zeit von selbst auf.

Das wasserfeste Pflaster schützt die Wunde vor Schmutz und Wasser. Das Konzentrat ist auch zur Versorgung und zum Schutz von Hautrissen geeignet, die vor allem in der kalten Jahreszeit bei trockener Haut auftreten können.

So funktioniert das Flüssigpflaster: Die Filmtechnologie basiert auf drei zentralen Bestandteilen. Ethylcellulose bildet dabei einen schützenden, wasserfesten Film, Glycerin und Rizinusöl erhöhen die Flexibilität des Filmes.

Sprühen, kleben, abdecken

Pflaster sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Wundschnellverbände gibt es in verschiedenen Formen, Größen und Varianten – beispielsweise mit sterilen oder unsterilen Wundauflagen, die auch mit Silber beschichtet sein können, oder als Hydrokolloidpflaster. Aufgrund der Hydrokolloid-Technologie dient das gesamte Pflaster als Wundauflage. Die Produkte bestehen überwiegend aus quellenden Materialien wie Natrium-Carboxymethylcellulose, Pektin oder Gelatine. Die Bestandteile sind in eine Klebmasse eingebettet und auf einen Polyurethanfilm aufgebracht. Verfolgt wird das Prinzip der feuchten Wundheilung.

Bei Pflastern wird generell zwischen zwei verschiedenen Klebemassen unterschieden. Zinkoxid-Kautschuk-Klebemasse klebt erheblich besser und eignet sich daher zum Beispiel für Verletzungen am Bewegungsapparat oder für sehr aktive Kunden. Jedoch führt diese Eigenschaft auch dazu, dass beim Entfernen größere Schmerzen auftreten und Rückstände auf der Haut verbleiben.

Leider reagieren viele Kund:innen allergisch, daher gibt es für Personen mit empfindlicher Haut oder für Allergiker:innen sogenannte hypoallergene Pflaster mit einer Polyacrylat-Klebemasse. Oft tragen solche Pflaster den Zusatz „sensitive“; sie haben zwar eine geringere Klebekraft, jedoch führen sie auch seltener zu allergischen Reaktionen. Auch für Kinder eignet sich diese Klebemasse besser, da die Pflaster schmerzfrei und ohne Rückstände entfernt werden können.

Bei oberflächlichen Wunden, wie zum Beispiel Schürfwunden oder kleinen Schnittwunden, sind Sprühpflaster vor allem für unterwegs sehr gut geeignet. Sie werden auf die Wunde aufgesprüht und bilden einen wasserfesten, transparenten, atmungsaktiven Film auf der Haut, der vor dem Eindringen von Schmutz und Keimen schützt. Sprühpflaster eignen sich nicht für Verbrennungen sowie tiefe oder sehr stark blutende Wunden. Außerdem kann es beim Aufsprühen anfänglich zu einem unangenehmen Brennen kommen.