Abschluss mit Bestnote

Top-PKA bereichert Apotheke 14.07.2026 11:36 Uhr

Berlin - 

Mit 22 Jahren hat Leonie Kisker ihren Platz in der Apotheke gefunden. Die PKA schloss die Ausbildung mit Bestnote ab und fühlt sich in der Schwanen-Apotheke von Dr. Carolin Zosel in Wermsdorf angekommen – eine positive Nachricht angesichts der rückläufigen Ausbildungszahlen. Der Beruf sei eine gute Grundlage und die Arbeit vielfältig, sagt sie.

Vor drei Jahren sprach Kisker persönlich bei Zosel vor und gab ihre Bewerbung ab. „Ich habe mich informiert, was es für Ausbildungsmöglichkeiten gibt, und war als Kind schon immer gern in Apotheken“, erinnert sie sich. Im Februar 2023 sah sie die Anzeige über die offene Ausbildungsstelle zur PKA. „Das war an einem Freitagnachmittag. Am Montag bin ich hin und habe gleich am Nachmittag einen Rückruf bekommen.“ Am Tag darauf haben sich beide geeinigt.

PKA mit Abitur

Nach ihrem erfolgreichen Abitur begann sie im August die Ausbildung. Vor allem die Vielfalt beim PKA-Beruf sei interessant, sagt Kisker. „Mir gefällt der kaufmännische und organisatorische Aspekt, und dass ich Teil der Gesundheitsversorgung bin.“ Die Arbeiten einer PKA umfassen Bestell- und Lagertätigkeiten, die Organisation des Botendienstes, Rechnungswesen und Marketing. Die Vielseitigkeit sei beeindruckend.

Spaß an Arbeit in der Apotheke

Die dreijährige Ausbildung sei eine gute Grundlage, sagt die Berufsanfängerin. Tatsächlich gehen die Zahlen seit Jahren zurück: 2025 gab es laut Abda-Zahlen 3120 PKA-Auszubildende, 2023 waren es noch 3625. In jeder fünften Apotheke gibt es einen oder mehrere PKA-Azubis. „Ich sehe die Ausbildung nicht als Endpunkt, bleibe aber erst mal hier in der Apotheke.“

Die Tätigkeiten seien umfangreich, bald soll sie stärker in Richtung Marketing eingebunden werden. Der Alltag und die Zusammenarbeit mit den 13 Kolleginnen und Kollegen mache Spaß.