Adventskalender in der Apotheke 01.09.2026 13:46 Uhr
Die Adventskalender sind da: Wie üblich erreichen die ersten Produkte mitten im Sommer die Apotheken – noch bevor die Lebkuchen im Handel einsortiert werden.
Der Sommer geht zu Ende. Während Sonnenschutzprodukte langsam aus dem Schaufenster verschwinden, wird im Lager bereits Platz für die Winterware gemacht. In Apotheken läuft die Auslieferung der Winterprodukte und Kalender an. Die Bestellungen dafür sind in vielen Betrieben längst abgeschlossen.
Werbung für Adventskalender
Je nach Lage werden in der Offizin auch Adventskalender angeboten. Manche Apotheke bestellt die Produkte bereits am Jahresende für die kommende Saison. Gerade Kosmetikanbieter bringen auch für Apotheken Adventskalender auf den Markt, die oft schon vom Personal sehnlichst erwartet werden. Ein Vorteil vieler Produkte: Der Warenwert übersteigt oft den Verkaufspreis. So etwa auch bei Korres. Der griechische Kosmetikanbieter bringt eine Variante mit goldenen und silbernen Motiven in die Apotheke. Der Kalender ist laut Herstellerangaben unisex konzipiert und vereint Gesichts-, Körper- und Haarpflege. Enthalten seien kuratierte Klassiker, unter anderem aus der „Greek Yoghurt“-Linie sowie ein Dekoanhänger. Der Preis liegt bei knapp 100 Euro – die enthaltenen Produkte sind demnach 330 Euro wert.
Besonders früh warb in diesem Jahr Dr. Grandel für sein Produkt. Der „Ampoule Calender 2026“ wurde Anfang Juli vorgestellt. Seit August ist er laut Herstellerangaben im Handel. Hinter jedem Türchen des klassisch in Grün und Rot gehaltenen Produkts wartet dem Augsburger Hersteller zufolge ein konzentrierter Wirkstoff-Boost und die neue Sparkling Glow Ampulle, die es demnach exklusiv nur im Kalender gibt. Die 25 Ampullen gibt es im Kalender für einen Preis von knapp 80 Euro. Die Sammlung gehört zu den Topsellern des Mittelständlers. 2025 seien mehr als 42.000 Stück verkauft worden, sagt eine Unternehmenssprecherin. 2026 werde in gleicher Höhe produziert.
Rot-goldenes Design
Auch Mitbewerber Babor zog nach und präsentiert ab September seinen Ampullen-Adventskalender. Er kommt im bordeauxfarben-goldenen Design daher. Die Reihenfolge der Ampullen sei bewusst gewählt und baue Tag für Tag aufeinander auf, so der Hersteller. Der Kalender mit 24 Produkten kostet rund 85 Euro und ist in Apotheken, Parfümerien und Instituten erhältlich.
Nicht nur Kosmetikanbieter setzen auf den Adventskalender-Trend für Erwachsene. Auch Rotbäckchen bietet wieder einen Adventskalender mit 24 Säften in der 125-ml-Flasche an. Mit einem Schlittendesign ist er im Handel für rund 35 Euro erhältlich.
Teesammlung aus der Apotheke
Salus bietet für knapp 6 Euro seinen Adventskalender in einem neuen Design und mit einer aktualisierten Auswahl an Bio-Tees an. Die Beutel verstecken sich hinter dem Bild eines winterlichen Dörfchens mit einem zugefrorenen See. Zusätzlich werden Geschichtenbüchlein beworben.
Adventskalender gehören nicht in jeder Apotheke zum Sortiment. Ausgewählte Betriebe bieten die Sammlungen an, andere bestellen sie eher für die eigenen Angestellten oder als Geschenk für Arztpraxen. In Drogerien und im Lebensmitteleinzelhandel dagegen werden die Kalender bald wieder einen prominenten Platz einnehmen. Dort gibt es Ausführungen aller erdenklichen Produkte – für Kinder, Erwachsene und mittlerweile auch für Haustiere.