Trotz langer Vorbereitungszeit

Videosprechstunden in Apotheken: Verbände tappen im Dunkeln 16.06.2026 10:37 Uhr

Berlin - 

Ab 1. Juli geht es los: Die assistierte Telemedizin (aTM) soll ein Zukunftsthema in den Apotheken werden. Bei medizinischen Fragen kann per Videosprechstunde schnell ein Arzt zugeschaltet werden; die Leistung wird mit immerhin 30 Euro vergütet und lässt sich mit pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) kombinieren. So weit die Theorie. Denn auch wenn das Digitalgesetz (DigiG) bereits vor mehr als zwei Jahren verabschiedet wurde, wurde die Vorbereitungszeit offenbar überhaupt nicht genutzt. Bei Apotheker- und Ärzteverbänden gibt es bislang wenig Bewegung, wie eine Abfrage bei den Landesorganisationen zeigt.