TI-Gateway jetzt auch von der Telekom 05.03.2026 15:33 Uhr
In den Markt der Telematikinfrastruktur (TI) steigt jetzt auch die Telekom. Mit der TI-Gateway-Lösung sei eine einfache TI-Anbindung für alle Gesundheitsakteure möglich, ohne „lästige Softwareupdates vor Ort“. Der Konnektor gehöre der Vergangenheit an, wirbt der Konzern.
Tummelten sich auf dem Markt bisher vor allem die Abiter aus dem Markt, kommt nun ein Big Player dazu. Die Telekom wendet sich mit „TI-Connect“ vor allem an Praxen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken, aber auch Apotheken – und auch die demnächst an die TI angeschlossenen Heil- und Hilfsmittelerbringer, Hebammen, Sanitätshäuser, Labore oder öffentliche Gesundheitseinrichtungen – könnten profitieren. „Gerade kleinere Institutionen profitieren von der unkomplizierten Anbindung“, heißt es.
„Mit TI-Connect wird der Konnektor in der Praxis überflüssig. Die Einrichtungen verbinden sich einfach über einen sicheren VPN-Zugang mit dem TI-Gateway im Rechenzentrum. Dort stehen Hochgeschwindigkeitskonnektoren – zentral, redundant und dauerhaft aktuell“, beschreibt die Telekom die Funktion und verspricht weniger Aufwand, mehr Schnelligkeit und automatische Updates und Upgrades.
„TI-Connect ermöglicht es Gesundheitsakteuren, sich auf ihre Patientinnen und Patienten zu konzentrieren statt auf Updates und Gerätewartung“, erklärt Gottfried Ludewig, Leiter Public Sector und Health Deutsche Telekom. „Unsere Kundinnen und Kunden aus den Praxen, Klinken und der Pflege sagen uns: Bitte macht es einfach. Und genau das tun wir. TI-Connect funktioniert zuverlässig und ohne großen Aufwand.“
Über die Mobile-Office-Option könne zudem auch von zuhause oder unterwegs sicher auf die TI zugegriffen werden „Die Telekom liefert dabei alles aus einer Hand: vom TI-Anschluss über die KIM-Kommunikation bis zu Karten und Kartenlesegeräten. Das schafft Klarheit bei der Förderung und reduziert Schnittstellen und Abstimmungen auf ein Minimum.“ Dafür ruft der Konzern mindestens 140 Euro im Monat auf.