Informationen am Donnerstag

Abda plant Frühjahrs-Proteste 26.01.2026 10:43 Uhr

Berlin - 

Anlässlich der Abstimmung der Länder zur geplanten Apothekenreform in dieser Woche, will die Abda einen Tag vorher zeigen, wie die Apothekerschaft auf die ausbleibende Honorarerhöhung reagiert. Bei einem Pressetermin sollen die anstehenden Protestmaßnahmen erörtert werden.

Schließende Apotheken, eine im Koalitionsvertrag festgehaltene Erhöhung des Fixum und nun sind doch Gesetzentwürfe im parlamentarischen Verfahren, die nicht mehr Geld für die Apotheken vorsehen – aufgrund der klammen Kassenfinanzen. Die Länderkammer plant, ihre Stellungnahme zum ApoVWG in der Sitzung am 30. Januar zu beschließen. An Kritik mangelt es im Vorfeld nicht: Der Gesundheitsausschuss der Länder hat bereits 39 Empfehlungen für Nachbesserungen vorgelegt.

Apotheken-Proteste im Frühjahr 2026

Und auch die Abda will den Widerstand der Apothekerschaft zeigen. Daher werde für den Tag vor der Abstimmung im Bundesrat eine Pressekonferenz geplant – Inhalt: „Apotheken-Proteste im Frühjahr 2026“. Wie genau diese Proteste dann aussehen sollen – ob Plakatkampagne, politische Kampagne oder doch Protest auf der Straße, wird die Abda am Donnerstag erörtern.

Bereits nach der Bekanntgabe der Zahl geschlossener Apotheken für 2025 wurde eine neue Kampagne der Abda publik: Unter dem Motto „Die große Nullnummer“ sollen die Apotheken auf die Probleme aufmerksam machen und das Gespräch mit Politik und Presse suchen. Immerhin sei das Gesetz noch nicht entschieden.

„Weil es ohne nicht geht. Die Apotheke.“ – das ist das Motto, unter dem die Leistungen der Apotheke vor Ort erklärt werden sollen. In einem Leitfaden werden zudem Grundlagen der Gesprächsführung beschrieben, für den Fall, dass Inhaber:innen Politiker:innen zu sich einladen.