Studie zeigte dualen Wirkmechanismus bei LUTS/BPH 07.07.2026 08:43 Uhr
Die im internationalen Open-Access-Journal Pharmaceuticals veröffentlichte In-vitro-Studie zu APOPROSTAT® forte liefert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkweise hochkonzentrierter Phytosterole bei benigner Prostatahyperplasie (BPH).[1] Für die Beratung in der Apotheke sind diese Daten besonders relevant, denn: Viele Männer mit milden bis moderaten LUTS/BPH-Symptomen wünschen sich eine gut verträgliche, pflanzliche Therapieoption – insbesondere bei Beschwerden wie häufigem Harndrang, Nykturie, abgeschwächtem Harnstrahl, verzögertem Miktionsbeginn oder Restharngefühl. Hier kann hochdosiertes Phytosterol eine evidenzbasierte Alternative darstellen, vor allem, wenn chemisch-synthetische Präparate nicht gewünscht sind oder unerwünschte Wirkungen wie sexuelle Funktionsstörungen vermieden werden sollen.
Die aktuellen Daten bestätigen, dass das in APOPROSTAT® forte enthaltene, hochkonzentrierte β-Sitosterol (65 mg Phytosterol pro Kapsel mit einem Mindestgehalt von über 70 Prozent an β-Sitosterol) eine kurzfristige Entspannung der glatten Muskulatur und eine langfristige Hemmung des Zellwachstums erreichen kann – bei gleichzeitig günstigem Sicherheitsprofil. Diese Ergebnisse sind im Einklang mit Resultaten vorangegangener Studien.[2]
Sowohl die S2e-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms der Deutschen Gesellschaft für Urologie“[3] als auch die Empfehlungen der European Association of Urology (EAU)[4] führen pflanzliche Wirkstoffe, darunter β-Sitosterol, als Behandlungsoption bei milden bis moderaten LUTS/BPH-Symptomen auf.[5] Das Phytotherapeutikum zeigte eine gute Verträglichkeit und keine negativen Effekte auf die Libido, auf die Ejakulation oder auf die orthostatische Regulation des Kreislaufs. Bei Verordnung auf einem Grünem Rezept erstatten viele Krankenkassen einen Teil der Kosten für dieses rezeptfreie Arzneimittel. Es ist in Zweimonats-Packungen mit 120 Weichkapseln (PZN 17490540) sowie in Dreimonats-Packungen mit 180 Weichkapseln (PZN 19436355) erhältlich – anwendungsfreundlich ist die empfohlene Dosierung von nur zwei Weichkapseln täglich.
Mehr Informationen unter www.apoprostat.de.
Pflichttext APOPROSTAT® forte 65 mg Weichkapseln. Wirkstoff: Phytosterol 65 mg. Sonstige Bestandteile: raffiniertes Erdnussöl, Kürbissamenöl, raffiniertes Rapsöl, all-rac-α-Tocopherol (Vitamin E) als Antioxidans, Gelatine, Glycerol, Hartfett, Polysorbat 80, entölte Phospholipide aus Sojabohnen, Eisen (III)-oxid (E 172), Eisenoxide und -hydroxide (E 172), Titandioxid (E 171). Anwendungsgebiet: Arzneimittel pflanzlicher Herkunft zur Besserung von prostatabedingten Harnbeschwerden. Zur symptomatischen Behandlung der benignen Prostatahyperplasie. Hinweis: Bessert die Beschwerden bei einer vergrößerten Prostata, ohne die Vergrößerung selbst zu beheben. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Erdnuss oder Soja oder einen der sonstigen Bestandteile, sowie bei nachgewiesener Hypersitosterolämie. Warnhinweise: Enthält Erdnussöl und entölte Phospholipide aus Sojabohnen. Nebenwirkungen: Selten: Oberbauchbeschwerden, Bauchschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag. Erdnussöl und entölte Phospholipide aus Sojabohnen können allergische Reaktionen hervorrufen. APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden, www.apoprostat.de
[1] Tamalunas A et al.: Pine-Extracted Phytosterol β-Sitosterol (APOPROSTAT® Forte) Inhibits Both Human Prostate Smooth Muscle Contraction and Prostate Stromal Cell Growth, Without Cytotoxic Effects: A Mechanistic Link to Clinical Efficacy
in LUTS/BPH. Pharmaceuticals 2025. 18(12). https://www.mdpi.com/1424-8247/18/12/1864.
[2] Huang R, et al.: Nutrients. 2022;14(23).
[3] S2e-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS), 5.0, 2023, www.urologenportal.de/fachbesucher/wirueberuns/dgu/leitlinien-der-deutschen-gesellschaft-fuer-urologie.html (Abruf: 19.05.2026).
[4] EAU Guideline Management of Non-neurogenic Male LUTS, unter https://uroweb.org/guidelines/management-of-non-neurogenic-male-luts (Abruf am: 19.05.2026).
[5] register.awmf.org/assets/guidelines/043-034l_S2e_Diagnostik_Therapie_benignes_Prostatasyndrom_2023-04.pdf-194 S. 76-83.