digitales Zeitalter

Fünf Erfolgtipps für digitale Zusatzverkäufe in der Apotheke 20.07.2016 09:06 Uhr

Apotheker haben im digitalen Zeitalter diverse Möglichkeiten ihren Umsatz zu steigern. Neben den vielfältigen Möglichkeiten durch Online-Marketing sind digitale Zusatzverkäufe auch direkt am Point of Sale (POS) in der Apotheke möglich. In diesem Artikel geben wir Ihnen 5 Tipps für den zusätzlichen Abverkauf.

Tipp 1: Online-Services

Es gibt sehr viele Services, die auf den Möglichkeiten des Internets basieren. Die klassisches Mittel im Online-Marketing. Hierfür gibt es Softwareprogramme, die nicht nur die Verteilung übernehmen, sondern auch das Lesen kontrollieren und die Verkäufe aufgrund dieser Maßnahme messen können. Für den Erfolg eines Newsletters spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Informationsgehalt: Bloße Werbung genügt im Newsletter nicht. Die Informationen sollten spezielle, aktuelle Themen betreffen, etwa die Vorbeugung in der kälteren Jahreszeit. Des Weiteren sind Neuerscheinungen von Medikamenten, Heilmitteln und weiteren Apothekenprodukten interessant. In diesem Rahmen kann der Newsletter das Cross Selling zusätzlich unterstützen.
  • Erscheinungs, Newsletter werden zu ganz bestimmten Zeiten gelesen. Hier ist es also wichtig zu ermitteln, wann Ihre Kunden gerne einen Newsletter lesen. Zu diesem Zweck gibt es Programme und Funktionen, die Ihnen hierüber Aufschluss geben
  • Betreffzeile: Diese sollte aus sehr wenigen, aber wichtigen Worten bestehen, um zum Weiterlesen zu animieren. Der Kunde muss das Anliegen identifizieren können, bevor er die Mail öffnet.
  • Aufmachung: Newsletter per Mail können Links mit weiterführenden Informationen enthalten, die sinnvoll platziert sein sollten, am besten am Ende. Der Text vorab muss knapp und mit hoher Informationsdichte, dennoch leicht verständlich gestaltet werden.

Tipp 4: Attraktive Website

Eine Apotheke mit einer Website, die gut aufgebaut und gut zu finden ist, generiert unglaubliche Wettbewerbsvorteile – auch bei Kunden, die anschließend das stationäre Geschäft aufsuchen. Bei sensiblen Gesundheitsthemen ist der Patient sehr zufrieden, wenn er schon aus dem Internet erfährt, ob die Apotheke das gewünschte Mittel bereithält und was dieses Mittel bringt, anstatt an der Theke ein längeres, diskretes Gespräch mit der Apothekerin zu beginnen. Nun wäre es ein gigantisches Plus, wenn die Website einer Apotheke auf Seite 1 bei Google auftaucht, wenn der Kunde nur nach dem entsprechenden Mittel sucht. Das funktioniert über eine ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung (SEO), die auch die lokale Optimierung mit einbezieht. Neben der guten Google Platzierung sollte eine attraktive Website natürlich auch grafisch ansprechend und sinnvoll aufgebaut sein.

Tipp 5: Interaktive, digitale Produktwerbung in der Apotheke

Digitale Zusatzverkäufe entstehen auch durch interaktive Displays vor Ort. Das SERVICETERMINAL bietet dem Kunden umfangreiche Informationen zu Indikationen und kann anschließend direkt auf passende Produkte verweisen. Außerdem können spezielle Angebote der Apotheke aufmerksamkeitsstark und professionell inszeniert werden. Filme und Hintergrundinformationen machen selbst aus Produktwerbung ein informatives Erlebnis. Durch die Präsentation qualitativ hochwertiger Gesundheitsinformationen, welche sich automatisiert einspielen und per Mail vom Kunden direkt nach Hause versenden lassen, wird die Apotheke zum Herausgeber eines individuellen Gesundheitsmagazins. Das Touch-Display ist kinderleicht zu bedienen und lenkt die Aufmerksamkeit in einer Warteschlange auf sich. Die Funktionen sind so intuitiv und einfach gehalten wie beim Smartphone. Auch für das Cross Selling lässt sich so ein Bildschirm sehr gut verwenden, wenn beispielsweise der Apotheker den Patienten, der gerade ein bestimmtes Mittel gekauft hat, auf die weiterführenden Informationen im SERVICETERMINAL aufmerksam macht.