Vorsicht bei ASS und Vitamin E

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In der niedrigen Dosierung hemmt ASS irreversibel die Thrombozytenaggregation. Ursache ist eine Acetylierung der Cyclooxygenase und die daraus resultierende Hemmung von Thromboxan-A2 in den Blutzellen. In höheren Dosierungen überwiegt die schmerzstillende Wirkung des Arzneistoffes.

Vitamin E zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und steht als Oberbegriff für eine Gruppe verschiedener natürlich vorkommender Verbindungen. Die wichtigste Form für den menschlichen Körper ist alpha-Tocopherol. Die von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Werte liegen für Frauen bei einer Tagesdosis von 12 Milligramm und für Männer bei bis zu 15 Milligramm. Zu beachten sein, dass natürliches Vitamin E besser vom Körper aufgenommen werden kann, als synthetisches. Reich an der Substanz sind Weizenkeim-, Raps- und Sonnenblumenöl.

Der Substanz werden antioxidative Eigenschaften zugesprochen. Vitamin E kann als Radikalfänger die ungesättigten Fettsäuren in den Zellmembranen vor dem Angriff aggressiver Sauerstoffverbindungen schützen. Zudem kann die Verbindung Entzündungsprozesse positiv beeinflussen. Die antithrombotische Wirkung kann auf die Hemmung von COX zurückgeführt werden, was die Hemmung von Thromboxan-A2 zur Folge hat.

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