PTA an Spahn: Sie hätten wenigstens ein Datum nennen können

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Schulz arbeitet seit anderthalb Jahren in einer öffentlichen Apotheke im Lechfeld in einem Ärztehaus. Die 42-Jährige ist gelernte PKA und PTA Schule. Zwischenzeitlich hatte sie ihre eigene Modeboutique, doch seit zwölf Jahren arbeitet sie wieder als PTA.

Über die Arbeit während der Corona-Krise berichtet sie APOTHEKE AHOC, dass die Apotheke zu Beginn der Pandemie einen regelrechten Ansturm verzeichnete. Im Sommer sei dieser dann abgeflacht, seit ein paar Wochen allerdings wieder auf hohem Niveau. „Die meisten unserer Kunden sind verständnisvoll und sehr liebenswert. COVID verängstigt allerdings viele Patienten“, so Schulz.

Und jetzt die Sache mit den Masken: Seit Beginn der Verteilaktion in Bremen habe ihre Team vermehrt Anfragen erhalten. Spahn habe mit seiner Ankündigung dann „das Fass ins Rollen gebracht“, berichtet die PTA. Und über ihren Alltag: „Einige Kunden können unseren Unmut verstehen, andere sind sehr ungeduldig und verständnislos. Wir geben aber weiterhin unser Bestes.“

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