Obsolete Rezeptursubstanzen: Oleum pedum tauri

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Unguentum novum

Diese Grundlage bestand zu gleichen Teilen aus Rinderfußöl und Wollwachs. Aufgrund dessen, dass die Grundlage wasserfrei war, zeichnete sie sich durch eine lange Haltbarkeit nach Anbruch aus. Die Beschaffenheit war sehr angenehm auf der Haut. Es konnten viele Wirkstoffe in die Grundlage eingearbeitet werden, dennoch wird die Salbengrundlage heutzutage nicht mehr angewendet.

Generell gilt Wollwachs als ein Stoff, der potenziell Allergien auslösen kann. Rezepturen für Patienten mit sensibler Haut sollten, wenn möglich, keinen Adeps Lanae enthalten.

Verwendung in der Lederpflege

Auch heute wird Klauenfett noch zur Pflege von Leder eingesetzt. Es kann zur Wiederaufarbeitung alter Ledergegenstände nach langen Aufbewahrungsphasen und Nutzungspausen dienen. Es kann auch präventiv aufgetragen werden: Da das Leder geschmeidiger wird, wird ein Austrocknen des Materials verhindert. Meist enthalten diese Pflegemittel eine Kombination aus verschiedenen Fetten und Mineralölen, die schnell in Polstermöbel & Co. einziehen können.

 

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