Mehr Netto aus Job im Impfzentrum

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In den Impfzentren bestehe neben dem ärztlichem Personal ebenso kurzfristig „ein nennenswerter Bedarf an pharmazeutischem Personal“. Der parallele, gemeinsame Einsatz sei „unabdingbar für eine effiziente fachgerechte Aufbereitung beziehungsweise Verabreichung der Impfstoffe“. Die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) beschafften Impfstoffe stünden bisher ausschließlich in unkonservierten Mehrdosenbehältnissen zur Verfügung, die teilweise vor der Entnahme der Impfdosis auch noch nach sehr konkreten Herstellervorgaben rekonstituiert werden müssen. Damit sei der Einsatz im Regelversorgungssystem nur bedingt möglich.

Deshalb soll den Apotheker:innen und PTA die Tätigkeit im Impfzentrum schmackhaft gemacht werden: „Um den Bedarf an pharmazeutischem Personal in den Impfzentren oder den mobilen Impfteams für dieses streng definierte komplexe Verfahren der Vorbereitung anwendungsfertiger Spritzen decken zu können, soll das Engagement von Apothekerinnen und Apothekern sowie pharmazeutisch-technischer Assistentinnen und Assistenten durch die Beitragsfreiheit zur Sozialversicherung und die Unfallversicherung kraft Gesetzes ab- gesichert werden.“

Die für die Ärzt:innen getroffenen Regelungen müssten auf das pharmazeutische Personal übertragen werden. „So kann ein Hindernis für den dringend benötigten Einsatz beseitigt und das benötigte Personal gewonnen werden“, heißt es im Beschluss der Länderkammer.

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