„Leisure Sickness“: Krank im Urlaub – was tun?

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Behandlung und Vorbeugung von „Poststress“

Ist der Körper einmal geschwächt, können Krankheitserreger leicht zu Beschwerden führen. Denn die körpereigenen Abwehrmechanismen sind dann eingeschränkt oder außer Kraft gesetzt. Schleimhäute werden nicht genug befeuchtet und trocknen aus – Viren machen sich breit. Ein Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden und häufiges Niesen sind oft der Anfang. Um ein weiteres Fortschreiten zu verhindern, sollte schon jetzt die symptomatische Therapie begonnen werden. Gleichzeitig ist es sinnvoll das Immunsystem zu unterstützen.

Je nach Beschwerden können Analgetika wie Paracetamol, ASS oder Ibuprofen zum Einsatz kommen. Diese lindern Kopf- und Gliederschmerzen. Schreitet die Erkältung voran können außerdem Schleimlöser, abschwellende Nasensprays oder Hustenstiller für die Nacht empfohlen werden. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden sollte symptomatisch therapiert werden. Außerdem können Nahrungsergänzungsmittel mit Zink und Vitamin C die Abwehr gezielt unterstützen.

Wie bei einer „normalen“ Erkältung gilt auch hier: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Im Idealfall wird also mit der Stärkung der Abwehr schon einige Tage vor dem letzten Arbeitstag begonnen, um ein Auftreten von Krankheitssymptomen zu verhindern. Außerdem ist es sinnvoll, für die letzten Arbeitswoche einen strukturierten Plan zu erstellen. So wird vermieden, dass an den letzten Tagen vor dem Urlaub noch hektisch verschiedene Dinge abgearbeitet werden müssen, was zusätzlichen Stress erzeugt. Steht im Urlaub eine Reise an, sollte diese erst ein paar Tage nach dem letzten Arbeitstag erfolgen: Dann bleibt genug Zeit, um in Ruhe zu packen und alles Notwendige vorzubereiten. Der Körper kann sich langsam auf den Urlaub einstellen und das Stresslevel stückweise herunterfahren.

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