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Kindergeld, Elterngeld & Co.: Die Pläne der Parteien

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Nachwuchs und Familienplanung

Die meisten Parteien wollen das Elterngeld, das es vom Staat als Lohnersatzleistung gibt, wenn Mütter und Väter in Elternzeit gehen, ausweiten oder erhöhen (Union, SPD, Grüne, Linke, FDP). Damit sollen zum Beispiel noch mehr Väter ermutigt werden, auch eine berufliche Auszeit für das Kind zu nehmen. Außerdem sprechen sich mehrere Parteien (SPD, Grüne, FDP und Linke) für bezahlten Sonderurlaub oder eine Freistellung von der Arbeit von 10 bis 14 Tagen für den Vater, den Partner oder die Partnerin direkt nach der Geburt eines Kindes aus.

Die SPD ist außerdem für kostenfreie Verhütungsmittel. Die Grünen treten dafür ein, dass Paare oder Alleinstehende mit Kinderwunsch bei künstlicher Befruchtung die Kosten erstattet bekommen. Bei Zwei-Mütter-Familien soll die Co-Mutter nach dem Willen der Grünen wie in einer Ehe zwischen Mann und Frau automatisch als zweites rechtliches Elternteil gelten.

Die FDP setzt sich für eine Familienauszeit auch für Vorstände und Führungskräfte ein, wenn sie Nachwuchs bekommen. Die AfD spricht von einem „Leitbild der Drei-Kind-Familie“. Sie will Familien für jedes geborene Kind Rentenbeiträge zurückerstatten und schlägt einen „Ehe-Start-Kredit“ vor, von dem mit jedem Kind ein Teil erlassen wird.

Förderung von Wohneigentum

Für den „Traum vom Eigenheim“ setzen sich vor allem Union und AfD ein. CDU und CSU versprechen eine Ausweitung kostengünstiger Hausbaukredite bei der Staatsbank KfW für Familien mit Kindern. Die AfD will Bauland vergünstigt an Familien abgeben und die Konditionen der Baukredite bei der KfW verbessern.

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