Kein Rezept? Dann dieser Zettel!

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Den meisten Apothekern ist wohl bewusst, dass sie ihre Approbation aufs Spiel setzen und eine saftige Strafe riskieren. Den Patienten allerdings nicht. Um die Situation zu entschärfen, bieten sich verschiedene Vorgehensweisen an. Zunächst einmal sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, einen Arzt zu erreichen, der das begehrte Rezept ausstellen könnte. Sind Haus- oder Frauenarzt im Urlaub, so gibt es meistens eine Vertretung, die man schon einmal vorab telefonisch erreichen kann.

Die Apotheke schildert das Problem also fernmündlich, klärt mit der Praxis ab, dass es sich um eine Dauermedikation handelt, und kann somit dem Kunden deutlich machen, dass sie sich für seine Belange einsetzt.

Kommt der Patient am Wochenende oder nach der Öffnungszeit des betreffenden Arztes, so bietet sich ein Anruf in einer Praxis in der Nähe oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst an, der in ganz Deutschland unter der Telefonnummer 116117 erreichbar ist.

Nutzt jedoch jegliche Bemühung nichts, weil sich der Kunde uneinsichtig zeigt, nicht zu einem anderen Arzt gehen möchte oder nicht versteht, wo genau das Problem liegt, so kann es manchmal auch zielführend sein ihm den Rechtsverstoß schwarz auf weiß zu präsentieren. Wir haben hier für diesen Zweck ein entsprechendes PDF erstellt, das ausgedruckt für die „schweren Fälle“ bereitgehalten werden kann.

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