Impfpriorisierung: Drogerie vor Apotheke

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Ab heute sollen die folgenden Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können:

  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten: Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inklusive der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber
  • Maximal zwei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen
  • Lehreri:nnen sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten und Gerichtsvollzieher:innen, Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richter:innen und Staatsanwält:innen
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Entsprechend werden Apothekenangestellte auch in der offiziellen Arbeitgeberbescheinigung nicht erwähnt. Vorerst bleibt den Apothekenangestellten der Blick in die Ferne: Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben werde, wolle man in Nordrhein-Westfalen „noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben“. Die Impfkontingente seien nach wie vor begrenzt und es würden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. „Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot.“ Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet. Auch in Brandenburg wurde die Gruppe 3 ohne die Apothekenangestellten eröffnet.

Auch in anderen Bundesländern wird innerhalb der Gruppe 3 noch einmal differenziert, etwa in Brandenburg, Niedersachsen oder Baden-Württemberg. In Berlin dürfen sich seit Montag alle Angehörigen der Gruppe 3 impfen lassen, allerdings waren innerhalb weniger Stunden alle Termin in den Impfzentren vergeben.

 

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