Mineralstoffe

Fünf Tipps zur Magnesium-Einnahme APOTHEKE ADHOC, 13.03.2019 14:17 Uhr

Tipp vier: Verbindung und Darreichungsform
Magnesium ist in verschiedenen Verbindungen erhältlich. Oft wird behauptet, organische Verbindungen wie Magnesiumcitrat seien besser verwertbar als anorganische. Die Studien zur Bioverfügbarkeit sind jedoch bis heute nicht eindeutig. Dementsprechend sollte die Auswahl nach den persönlichen Anforderungen an das Präparat getroffen werden. Das Sortiment ist groß: Tabletten, Kapseln, Brausetabletten, Trinkgranulate und Direktgranulate und Liquids stehen zur Verfügung.

Für unterwegs eignen sich wasserfreie Direktgranulate am besten. Diese können auch vor dem Sport eingenommen werden, um Muskelkrämpfe zu vermeiden. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen oder Schlafproblemen eignet sich die Einnahme am späten Nachmittag oder Abend. Generell können der Einnahmezeitpunkt und die Auswahl der Darreichungsform aber nach individuellem Belieben erfolgen.

Tipp fünf: Abstand halten
Bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder anderer Spurenelemente sollte Magnesium jedoch mit einem zeitlichen Abstand von mindestens zwei Stunden eingenommen werden: Bei zeitgleicher Einnahme von Zink, Eisen oder Calcium kann es zu einer verminderten Aufnahme der einzelnen Nährstoffe kommen. Auch bei der Dauermedikation mit Schilddrüsenhormonen ist Vorsicht geboten: Bei einer gleichzeitigen Einnahme kann es durch die Bildung von Komplexen zu einem Wirkverlust kommen. Daher sollte die Einnahme des Magnesiums in diesem Falle sicherheitshalber am Abend erfolgen. Muss während der Substitution ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetrazykline oder Fluorchinolone eingenommen werden, sollte auch hier ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Stunden gehalten werden.

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