Fresh-up: Borreliose

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Unbemerkt können die Bakterien im Laufe der Zeit verschiedene Organe oder auch die Gelenke befallen. Erst Monate später kann es zu Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündung oder der sogenannten Lyme-Arthritis kommen. Viele Betroffene klagen über brennende Nervenschmerzen, Taubheitsgefühle oder Sehstörungen, die durch eine entstandene Neuroborreliose bedingt sind.

Je länger die Zecke in der Haut verbleibt, umso höher ist das Risiko für eine Borreliose-Infektion. Nach dem Akt des Blutsaugens stößt die Zecke einen Teil ihres Mageninhaltes aus und gibt ihn in die Blutbahn des Menschen ab. So gelangen die Bakterien in den menschlichen Körper. Daher sollten Zecken möglichst schnell mithilfe einer Zeckenzange oder -karte entfernt werden. Am besten sucht man nach jedem Besuch im Freien den Körper gründlich ab. Ein Schutz durch langärmlige Kleidung und zeckenabweisende Sprays kann ebenfalls sinnvoll sein.

Eine überstandene Borreliose bietet keinen Schutz vor einer erneuten Infektion. Eine Schutzimpfung wie bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es bisher nicht. Da die Bakterien durch die Zecke übertragen werden und sich im Blutkreislauf des Betroffenen vermehren, sind Infizierte nicht für andere ansteckend.

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