FFP2 und FFP3 – das sind die Unterschiede

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Doch genau hier liegt die Krux. Dräger erläutert weiter: „Als Hersteller können wir Ihnen Informationen zu unseren Produkten geben – die Gefährdungsbeurteilung geht jedoch darüber hinaus in den Bereich des unternehmensbezogenen Arbeitsschutzes und kann durch keine pauschalen Aussagen aufgestellt werden.“ Ab Werk sind also nur die FFP3-Masken sicher, wenn es um Coronaviren geht. „Grundsätzlich liegt eine Gefährdungsbeurteilung in der Verantwortung des Anwenders beziehungsweise im unternehmerischen Sinn beim Arbeitsschutz.“ Somit wird der Arbeitgeber in die Verantwortung gezogen, wenn die Mitarbeiter sich bei unterschiedlichen Arbeitsaufgaben mit FFP2-Masken vor Sars-CoV-2 schützen sollen. Die BAuA bietet zahlreiche Dokumente und Hilfestellungen zu diesem Thema an. „Weitere Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen findet man unter anderem in der DGUV R 112-190 oder anderen bundesweiten Arbeitsschutzregularien.“

Mit oder ohne Ventil

FFP2- und FFP3-Masken sind generell alle sehr ähnlich aufgebaut. Mehrere Gewebeschichten übereinander gelegt ergeben die Filterleistung. Die in der Mitte liegenden Vliese fungieren wie Siebe. Aufgrund der elektrostatischen Ladung der feinen Fäden können sehr kleine Partikel abgehalten werden. Mit der Zeit setzt sich das Material zu – der Filter ist voll und die Maske muss getauscht werden. Die meisten Modelle sind Einmalartikel und durch die Deklaration „NR“ gekennzeichnet. Nach der maximalen Tragezeit werden im Alltag getragene Masken einfach über den Hausmüll entsorgt. Eine Sonderentsorgung findet nur bei einer Verwendung in speziellen Laboren oder ähnlichen Einrichtungen statt.

Bei beiden FFP-Varianten gibt es Modelle mit und ohne Ventil. Ventile erleichtern die Atmung und eignen sich vor allem für all diejenigen Anwender, die die Masken für lange Zeiträume tragen müssen. Eine PTA, die zahlreiche Rezepturen mit CMR-Stoffen herstellt, profitiert beispielsweise vom erhöhten Tragekomfort der Masken mit Ventil. Doch die Atemluft geht ungefiltert hindurch. Das bedeutet, dass Masken mit Ventil zur Pandemieeindämmung nicht geeignet sind. In zahlreichen Einrichtungen wird darauf hingewiesen, dass Trägern von Ventil-Masken der Einlass nicht gewährt wird.

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