FFP2 und FFP3 – das sind die Unterschiede

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Um herauszufinden, welche Maske die richtige ist, muss auch der Verwendungszweck betrachtet werden. Die BAuA unterscheidet hier zwischen Tätigkeiten mit und ohne Schutzstufenwirkung. „Nicht-Schutzstufentätigkeiten sind alle Tätigkeiten mit Biostoffen, die nicht in Laboratorien, in der Versuchstierhaltung, in der Biotechnologie sowie in Einrichtungen des Gesundheitsdiensts stattfinden.“ Das alltägliche Maske-Tragen lässt sich hier nur schwer einkategorisieren, da die Bundesanstalt immer von Arbeitssituationen ausgeht.

Schutz ab FFP2

Masken ab der Klasse FFP2 schützen vor luftgetragenen biologischen Arbeitsstoffen mit der Einstufung in Risikogruppe III – also auch vor Sars-CoV-2. Im Gegensatz zu FFP3-Masken weisen FFP2-Masken nur eine Filterleistung von 94 Prozent auf. FFP3-Masken filtern 99 Prozent aller Partikel heraus. Neben Keimen kann die höhere Filterklasse auch kanzerogene und radioaktive Stoffe herausfiltern. Laut einigen Herstellern können FFP2-Masken allerdings nicht pauschal als „Viren-zurückhaltend“ abgegeben werden.

„Eine FFP2-Maske muss laut Norm mindestens 94 Prozent aller Partikel, die bis zu 0,6 Mikrometer groß sind, aus der Luft filtern können. Außerdem schützt sie vor Aerosolen. Diese Werte reichen aus, um einen wirksamen Schutz vor dem Coronavirus zu bieten“, erläutert eine Sprecherin von Dräger. Die umhüllten Coronaviren weisen einen Durchmesser von 80 bis 140 Nanometer auf. Also 0,08 bis 0,14 Mikrometer. Die Viren sind stets an Aerosole gebunden – der Komplex ist somit größer als der reine Durchmesser von Sars-CoV-2. „Eine FFP2 darf laut gegebenen Regularien nur nach einer Gefährdungsbeurteilung gegen Viren und Bakterien eingesetzt werden. Eine FFP3 bedarf dies nicht. Gemäß den Empfehlungen der WHO und des RKI wird eine FFP2-Maske gegen Viren und Bakterien empfohlen.“

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