Die schönste PTA-Schule Deutschlands

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In der PTA-Schule ist Schulleiter Gräf stolz auf den Standort. „Wir haben hier ein besonderes Vergnügen“, sagt der Apotheker. Und meint damit auch Herausforderungen wie den steilen Anstieg im Winter. Denn wenn es Glatteis gibt, wird das alte Kopfsteinpflaster rutschig. „Ich selbst bin schon hingefallen und die Schüler haben schallend gelacht.“ Sonst sei der Winter kein Problem. Die historischen Räume seien nicht zugig, die Heizung funktioniere gut.

Im Sommer kann es in den Klassenzimmern und Laboren dagegen anstrengend werden. Bei hohen Temperaturen heizten sich die Zimmer zwar erst nach drei bis fünf Tagen auf, doch dann werde man die Hitze wegen der bis zu einem Meter starken Wände nicht los, sagt Gräf. Schwierig sei auch, Technik wie einen Beamer anzubringen. „Das geht an den historischen Stuckdecken nicht.“

Das 14-köpfige Lehrerkollegium und die rund 100 Schüler in zwei Jahrgängen fühlten sich insgesamt sehr wohl, so Gräf. „Wir haben moderne Technik in alten Räumen.“ Die Schule lege großen Wert auf die praktische Ausbildung. „Jeder Schüler muss beispielsweise im Labor seinen eigenen Platz haben.“ Wichtig sei auch, dass die unterrichteten Apotheker nebenher ab und an in der Offizin ständen. „Wir wollen keine Fachidioten, sondern Lehrer mit Nähe zum Beruf.“

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