Karrieren

Außendienst statt HV Nadine Tröbitscher, 12.02.2018 11:49 Uhr

Zu ihrem Gebiet gehören unter anderem Bautzen, Dresden, Görlitz, Lauchhammer, Senftenberg und Zittau. Sie kümmert sich um Sell-in und Sell-out, die Abwicklung von Retouren und die Umsetzung von Marketingaktionen. Beinahe jeder erinnert sich an den Schleimer aus dem vergangenen Jahr. „Eine Apotheke fragte mich, warum ich denn alleine komme. Ich hätte doch den Schleimer mitbringen sollen“, erzählt Weichmann. Eine Aktion, die Wellen schlug.

Einen Großteil der Zeit verbringt die PTA auf der Straße. Pro Monat reißt Weichmann etwa 4000 Kilometer ab. Eine Zeit, die genutzt werden will. „Das Auto ist meine Telefonzentrale. Ich telefoniere viel mit Kunden und kann so die Zeit effektiv nutzen.“ Stau und Verspätungen bleiben da nicht aus, aber Weichmann hat Glück. „Ich habe viele nette Kunden in meinem Gebiet, die verständnisvoll sind. Gemeinsam arbeiten wir sehr lösungsorientiert.“

Beim Planen der Routen und der Besuche hilft ein Computerprogramm, das sich am Besuchszyklus orientiert. Dennoch gilt es, sich selbst zu organisieren – auch wenn es Besuchsvorgaben gibt. Eine Umstellung zum Apothekenalltag, die Weichmann jedoch dank des Vertrauensvorschusses viel Flexibilität bringt. „Ich bin mein eigener Chef, genieße viele Freiheiten und kann effektiv und diszipliniert arbeiten.“ Zudem ist der Job mit der Familie leichter zu vereinbaren. Spätdienste und Wochenendarbeit fallen weg und der Verdienst ist besser. „Apothekenangestellte haben viel Verantwortung, aber werden nur schlecht bezahlt“, findet Weichmann.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema