„Apotheken müssen PTA etwas bieten“

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Doch Haubold nimmt nicht jeden, wie er betont. „Wichtig ist, dass sie Verstand zeigen, das prüfe ich.“ Nach dem sechsmonatigen PTA-Praktikum oder der Probezeit könne das schnell beurteilt werden. „Ich muss zugeben, dass ich Anforderungen an die Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit stelle.“ Das bedeute jedoch nicht, dass keine Fehler gemacht werden dürften. Man müsse die Ursache herausarbeiten und dafür sorgen, dass es nicht noch einmal geschehe. Dadurch lernten die Mitarbeiter:innen, das betonte er in jedem Bewerbungsgespräch.

Ein gutes Schul- oder Abschlusszeugnis ist ihm dabei nicht so wichtig. „Man weiß nie, wie die Noten zusammengekommen sind.“ Die Kandidat:innen sollten flexibel sein und selbstständig arbeiten können. „Je mehr Fremdsprachen jemand spricht, desto besser. Dabei ist es egal welche.“ Zudem seien EDV- und Social-Media-Kenntnisse wertvoll. Das seien aber keine Voraussetzungen für eine Anstellung. „Wer zu mir kommt und arbeiten will, findet hier einen Job.“

Die Arbeitsmarktsituation ist je nach Region sehr unterschiedlich. Weil es im Raum Heilbronn schwierig für angehende PTA ist, eine Praktikumsapotheke zu finden, bietet Haubold seinen Betrieb an. Die Kandidat:innen müssten natürlich Bereitschaft zeigen, für eine Stelle umziehen zu wollen, sagt er. Andere Apotheken stellen dem Nachwuchs in Aussicht, bezüglich der Unterbringung bei der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung zu helfen.

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