Vivy: Smartphone sticht Gematik

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Die Nutzer können allerdings auch selbst Informationen versenden. Nur einen Klick brauche man, um ein Dokument entweder an einen weiteren Arzt oder beispielsweise an Familienangehörige zu senden, so Christian Rebernik, Gründer und Geschäftsführer von Vivy. Der 41-Jährige versicherte dabei nicht nur, dass die Nutzer die Kontrolle über ihre Informationen behalten, sondern auch, dass man höchste Datenschutzstandards einhalte.

Asymmetrische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll eine sichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient gewährleisten. Das heißt: Es gibt einen privaten und einen öffentlichen Zugangsschlüssel der für jeweils nur ein Ende passt. Die Daten auf dem Smartphone kann man mit einem Backup sichern. Hat man das nicht gemacht und verliert das Telefon, sind die Gesundheitsdaten unwiederbringlich weg. „Wir müssen diese Extra-Meile gehen, um das noch sicherer zu machen“, so Rebernik.

Neben der Verwaltung der persönlichen Gesundheitsdaten soll die App Vivy aber vor allem eine digitale Gesundheitsassistentin für ihre Nutzer sein, die eine breite Reihe an Servicefunktionen bietet. So präsentierte App-Entwickler Rebernik den integrierten Gesundheitscheck mit Auswertungen in den Bereichen Körper, Ernährung, Bewegung und Geist. Unter anderem auf den Blutwerten basierend kann der Nutzer auch sein biologisches Alter errechnen lassen – bei Rebernik ein Jahr unter dem im Ausweis, wie er zufrieden feststellte.

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