Fernbehandlung

Videosprechstunde: Hausarzt macht Kry und Teleclinic Konkurrenz Lothar Klein, 06.03.2020 09:00 Uhr

„In der aktuellen Situation um Coronaviren wird den Patienten empfohlen, sich bei Verdacht telefonisch mit ihrem Arzt in Verbindung zu setzen. Noch besser geeignet ist natürlich die Videosprechstunde – weil der Sichtkontakt zwischen Arzt und Patient gegeben ist. Dadurch kann ich mir ein noch besseres Bild vom Allgemeinzustand des Patienten machen“, so Schlarmann.

Üblicherweise erfolgt die Abrechnung dieser ärztlichen Leistung über eine GOÄ-konforme Privatrechnung. Das kostet 30,49 Euro. Von Kassenpatienten verlangt er 14,28 Euro. Für Patienten mit Coronaverdacht ist die Videosprechstunde bis auf weiteres kostenlos. Schlarmann: „Das wird zunächst für sieben Tage geschehen, da noch sehr unklar ist, wie die resultierende Arbeitsbelastung ist.“ Offen ist Schlarmanns Video-Sprechstunde auch für andere Ärzte, die sich dafür bei ihm registrieren müssen. Sie können es bis auf weiteres unentgeltlich nutzen.

Sandra Guhe, Leiterin des Gesundheitsamtes Vechta, ist von Schlarmanns Service überzeugt: „Videosprechstunden sind grundsätzlich geeignet, das Telefon zu ergänzen und in unterversorgten Gebieten dem Hausarztmangel zu begegnen.“

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