Top 10: Spahn verdrängt Wagenknecht

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Die Hälfte der Befragten glaubt nicht, dass sich die SPD nach den vielen schlechten Wahlergebnissen wieder erholen wird. Einzig die SPD-Anhänger sind deutlich optimistischer, gut drei Viertel (78 Prozent) erwarten, dass es mit ihrer Partei wieder aufwärts geht. Der Rücktritt von Andrea Nahles von ihren politischen Ämtern ist für 31 Prozent der Befragten gut für die Zukunft der SPD, für 36 Prozent schlecht und für 27 Prozent hat er keine großen Auswirkungen.

Im ersten Politbarometer nach der Europawahl erreichen die Grünen einen Rekordwert und liegen nur knapp hinter der CDU/CSU. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde sich die Union auf 27 Prozent (minus drei) verschlechtern, die SPD fiele mit nur noch 13 Prozent (minus drei) auf ihren bisher schlechtesten Wert und die Grünen kämen mit einem starken Plus auf 26 Prozent (plus sechs). Die AfD müsste einen Punkt abgeben auf 13 Prozent, die FDP erzielte unverändert sieben Prozent und die Linke ebenfalls sieben Prozent (minus eins).

Das Thema Klimaschutz und Umwelt ist für die Befragten erstmals das mit deutlichem Abstand wichtigste Problem in Deutschland. Die meisten wünschen sich mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien. 60 Prozent finden, dass es da zu langsam vorangeht, für 30 Prozent ist es gerade richtig und nur 6 Prozent meinen, der Ausbau der Erneuerbaren geht zu schnell. Beim geplanten Kohleausstieg bis 2038 ist die Einschätzung zurückhaltender. Hier sagen 40 Prozent, das gehe zu langsam, 37 Prozent halten den Zeitrahmen für gerade richtig und für 16 Prozent bedeutet das einen zu schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung.

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