Großhändler wollen Toleranz

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Jenne stellte die Frage in den Raum, ob jemals ein Patient durch den Transport des Arzneimittels auf der letzten Meile zu Schaden gekommen sei – er selbst kenne keinen Fall und nicht einmal eine Diskussion darüber. Trotzdem seien die Vorgaben verschärft worden. Wenn man aber zu dem Schluss komme, dass die Umstellung teuer sei und es keinen Schaden gegeben habe, müsse man die Diskussion neu beginnen und über Eckpfeiler reden, damit auch künftig niemand zu Schaden komme.

Das reicht Scheidecker nicht aus. Er spricht sich für einen „qualifizierten Ambient-Transport“ zwischen 8 und 35°C aus. Hersteller sollten die Verantwortung haben und die Angaben für den Transport kommunizieren dürfen. Dabei sollten Lagerung und Transport nicht gleichgestellt werden, sondern die Transporttemperatur etwa im Frachtbrief hinterlegt sein.

Jenne warb für einen runden Tisch mit Herstellerverbänden und Apotheker aus, um die Möglichkeiten, Sichtweisen und Argumente für den Transport auf der letzten Meile zu diskutieren. Anschließend müsse die Aufsicht überzeugt werden.

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