40°C sind nicht zu heiß

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Die Verbände verweisen außerdem auf ihre Kollegen in Österreich, den Verband der österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler (PHAGO) und den Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (PHARMIG). Diese hatten bei der Universität Innsbruck eine Studie zum Einfluss von Transporttemperaturen auf die Arzneimittelstabilität in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis: Der zusätzliche Wirkstoffabbau bei einem Transport über zwölf Stunden und einer Temperatur von 40 Grad lag im einstelligen Promillebereich. In Österreich haben sich die Verbände daher mit den Behörden auf einen Codex verständigt, in dem es ausdrücklich heißt, dass die Einfluss transportbedingter Abweichungen bis zu zwölf Stunden auf die Stabilität vernachlässigbar ist.

Auch die deutschen Verbände kommen zu dem Schluss, dass die überwiegende Zahl der Arzneimittel „keine besonderen Vorgaben für den Transport“ benötigt. Es könne zweifelsfrei festgestellt werden, „dass grundsätzlich nicht davon auszugehen ist, dass kurzfristige Unter- oder Überschreitungen der auf der Verpackung angegebenen Lagertemperatur die Qualität eines Arzneimittels negativ beeinflussen“.

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